Jewellery Mockumentary (*)
(*) Mockumentary: A term from the field of cinema, composed of two words: mock and documentary. It refers to a work depicting fictional events while imitating documentary filmmaking techniques, thereby creating a fictional, non-existent reality.
But what if God himself can be simulated, that is to say, can be reduced to signs that constitute faith? Then the whole system becomes weightless, it is no longer anything but a gigantic simulacrum – not unreal, but simulacrum, that is to say never exchanged for the real, but exchanged for itself, in an uninterrupted circuit without reference or circumference. / Jean
Baudrillard. Simulacra and Simulation (1981)
Food (less)
To eat or not to eat? Some jewelers create edible jewelry, while others make completely inedible replicas. Jewelers can be understood, as in some ways, cooking is similar to jewelry-making: the grams of ingredients are carefully measured, everything is prepared in a specific way for a certain amount of time. Ultimately, a product of a particular color and texture is achieved.
Marshmallows, candies, breaded fish – food is not only for the stomach but also for the jeweler’s eye, challenging the possibilities of their craft.
Full version of the text here.
ELENA KARPILOVA
Author of articles and content for Art Jewelry Forum.
Founder and Head of the interdisciplinary project Architectural Thinking School for Children (since 2016).
Finalist of the AGC Italy – Association of Contemporary Jewellery’s Maria Cristina Bergesio Award 2024. Member AGC (Association of Contemporary Jewellery)
Jewellery creator and analytic in Instagram page Karpilova.
Since May 2022 lives in Lisbon, Potugal.
Schmuck als künstlerische Urkraft
Gisbert Stach im Gespräch mit Bernhart Schwenk
Bernhart Schwenk: Gab es in Deiner Kindheit ein Schmuckstück, an das Du Dich gut erinnerst, das eine besondere Bedeutung für Dich hatte?
Gisbert Stach: Ja, das gab es! Meine Oma trug immer zwei Ringe gleichzeitig an einem Finger. Es waren ihr eigener Ehering und der von ihrem verstorbenen Mann. Die beiden Ringe hatten eine große Bedeutung für sie. Sie zeigte mir als Kind immer, wie sich die beiden Ringe im Laufe von vier Jahrzehnten durch das Tragen gegenseitig abgeschliffen haben. Der kleinere schliff sich in den größeren hinein, man sah deutlich die Verformung. Es war fast ein Ineinanderverschmelzen der goldenen Ringe.
Was genau hat Dich daran interessiert?
Ich konnte zum ersten Mal nachvollziehen, wie die Zeit Einfluss auf eine Form genommen hatte, sogar bei dem langlebigen Material Gold. Vergleichbar mit Prozessen in der Natur, wenn zum Beispiel Gletscher oder Flüsse auf die Formen von Felsen einwirken.
Was ist aus den Ringen Deiner Großmutter geworden?
Nachdem meine Oma gestorben war, vertraute meine Mutter mir diese Ringe an. Ich sollte daraus etwas Neues anfertigen. Da ich aber die Geschichte der Ringe so faszinierend fand, beließ ich sie so, wie sie waren, und hob sie auf – als Objekte mit Geschichte.
„Objekte mit Geschichte“ …, das gibt mir ein entscheidendes Stichwort, denn der Aspekt des Geschichtlichen oder ganz allgemein Zeitlichen ist in Deinem Schaffen von Anfang an zentral gewesen – und ist es bis heute geblieben. In Deinen Arbeiten kommt Zeit in sehr unterschiedlicher Weise zum Ausdruck. So bearbeitest Du manchmal Objekte, die schon eine Geschichte haben, verwendest also gefundenes und bereits benutztes Material. In anderen Fällen verwendest Du auch bewusst neues Material. Geschieht das dann mit dem Wunsch, eine neue Geschichte zu erschaffen?
In der Tat verfolge ich beide Wege. Sie lassen sich gut an den Stücken mit Asphalt beobachten, bei denen ich mich mit dem Verlieren und Finden von Schmuck beschäftigt habe. Zum einen habe ich konventionellen Schmuck – einen Ring oder eine Perlenkette – in einem Klumpen aus weichem Asphalt versenkt, um dann das Objekt, wie ein Archäologe, Schicht für Schicht durch Abschleifen wieder freizulegen. Das so entstandene Stück erweckt den Anschein, als hätte man ein verloren gegangenes Schmuckstück samt Untergrund aus dem Straßenbelag herausgeschnitten, um es als seltenes Fundobjekt und als Zeitzeuge zu konservieren.
In der Konsequenz habe ich einen Ring entwickelt, mit dem eine solche Geschichte simuliert werden kann. Dieser Ring ist dafür konzipiert, ihn auf der Straße bewusst zu „verlieren“. Besonders an heißen Tagen, wenn der Asphalt weich ist, kann das Objekt leicht darin versinken. Daher der Titel Schmuck für heiße Tage. Es bleibt eine Spur, die verfolgt werden kann, ein Zeichen, das hinterlassen wurde. Auf den weiteren Verlauf kann ich dann keinen Einfluss mehr nehmen. Möglicherweise wird der Ring von jemandem im Straßenbelag entdeckt, vielleicht versucht dieser dann, ihn aus dem Teer herauszulösen. Einmal erzählte mir tatsächlich eine Frau, sie hätte mehrere meiner Ringe im Asphalt entdeckt und diese bereits „gesammelt“, also aus dem Boden herausgebrochen. Diese Eigendynamik, die die Geschichte dabei entwickeln kann, gefällt mir. Schon als Kind fand ich es faszinierend, nach verloren gegangenen Dingen am Boden Ausschau zu halten.
Die physische oder auch physikalische Veränderung des Materiellen ist das Thema in einigen Deiner Videoarbeiten, etwa in Transformation oder in Maybe Forever. In diesen Videos geht es aber um mehr als nur Veränderung. Hier geht es auch um die Zersetzung, also Zerstörung eines Materials, das kulturell mit einem relativ hohen Wert verknüpft ist. Kannst Du diesen Prozess aus Deiner Perspektive erläutern?
Bewusst verwende ich bei diesen Arbeiten Schmuckstücke aus wertvollen Materialien wie Silber und Gold oder Edelsteine, die im klassischen Sinne für Schmuck verwendet werden. Diese Objekte löse ich im Säurebad auf. Der chemische Prozess bringt für den Goldschmied nichts Ungewöhnliches mit sich, da Edelmetalle auf diese Weise voneinander geschieden werden. Im Gegensatz zur Entstehung eines Schmuckstücks, die mit hohem Materialwert und Arbeitsaufwand verbunden ist, faszinieren mich bei der Zersetzung und Zerstörung eines Stückes die dabei entstehenden Bilder und ihre Bedeutung. Der reine Wert des Edelmetalls aber bleibt in der Flüssigkeit erhalten.
Wie das?
Das Metall verändert nur seinen Zustand, es wird zu einem in der Säure gelösten Salz. Aus diesem lässt sich das reine Metall elektrolytisch wieder zurückgewinnen. Mit dem Titel der Videoarbeit „Transformation“ will ich verdeutlichen, dass es bei diesem Vorgang um eine Umwandlung des materiellen Wertes in einen spirituellen Wert geht.
Das Material bleibt bei dieser Art der „Transsubstantiation“, molekular gesehen, erhalten. Was aber durch den Prozess des Auflösens völlig verschwindet, ist die Form des Kreuzes, und damit auch das Symbolische, das darin liegt. Wie stehst Du dazu?
Mehr noch als auf dem materiellen Aspekt lag mein Fokus tatsächlich auf dem Verschwinden des Kreuzes als Symbol. Das Sichtbarmachen des Zerfalls schafft mystische Bilder, die einem klarmachen, wie sehr wir ein Symbol verinnerlicht haben, ohne daran Kritik zu üben. Es existiert in uns weiter, auch wenn es nicht mehr sichtbar ist.
Die Arbeit ist natürlich auch eine Kritik an der Kirche. Sie entstand in der Zeit, als massive Missbrauchsfälle an Kindern und Jugendlichen in kirchlichen Einrichtungen zutage kamen.
Was wir bei „Transformation“ beobachtet haben, geschieht ähnlich auch in dem Video Maybe Forever.
Hier verwende ich auch ein Symbol mit hohem Bedeutungswert, die Eheringe. Das Video beschreibt anhand der Ringe den gemeinsamen Lebensweg zweier Menschen. Zuerst sind sie verbunden, dann fällt einer der beiden nieder, der andere hält sich, bis auch dieser stürzt. Der Betrachter wird hier gezwungen, den Zerfallsprozess menschlicher Beziehungen, der jeden in irgendeiner Form betrifft, wahrzunehmen und den Weg der Transformation mitzugehen.
In anderen Deiner Arbeiten ist Prozessualität gleichfalls das Thema, zum Beispiel, wenn Schmuck Einfluss nimmt auf den Wachstumsprozess eines Baumes. Welche Rolle spielt diese Arbeit in Deinem Werk?
Eine wesentliche! Denn die Arbeit Tree Necklace thematisiert Schmuck, geht aber weg vom Menschen. Ich bediene mich eines Phänomens aus der Natur, nämlich der Veränderung durch Wachstum. Eine um den Stamm gelegte Perlenkette nimmt über Jahre hinweg Einfluss auf das Wachstum eines Baumes und verändert so seine natürliche Form. Mich fasziniert diese Einflussnahme, bei der letztendlich doch die Natur der Formgeber ist. Für mich war es ein wichtiger Schritt, freie Arbeiten im Schmuck zu entwickeln, die nicht nur auf den Körper bezogen sind.
Du sprichst damit einen ganz wichtigen Aspekt in Deiner Arbeit an, den ich noch einmal deutlich hervorheben möchte. Zum einen arbeitest Du im angewandten Bereich, also als Schmuckkünstler und als Silberschmied, wenn ich etwa an die Tischobjekte denke. Gleichzeitig überträgst Du die Thematik des Schmucks in einem großen Teil Deiner Arbeit auch in andere, freie künstlerische Bereiche, in Objektkunst, Performance und Video. Wie hängen diese beiden Bereiche für Dich zusammen?
Mich interessieren die vielfältigen Aspekte, die ein Thema hat. Nur scheinbar wechsle ich dafür in unterschiedliche Bereiche, die meistens als voneinander getrennt angesehen werden.
Wie nimmt das Publikum das wahr?
Tatsächlich ist das nicht immer einfach. Besonders Galerien für angewandte Kunst fällt es schwer, mich einzuordnen, da meine Arbeiten für sie wahrscheinlich in mancher Hinsicht nicht ausreichend kommerziell nutzbar sind. Ich denke, ich bewege mich hier in einem für viele immer noch ungewohnten und unüblichen Zwischenbereich.
Kommen wir zurück zum Schmuck an sich. Schmuck ist etwas sehr Persönliches – und Du sprachst vorhin vom spirituellen, dem nicht materiellen Wert eines Schmuckstücks. Wie wichtig ist Dir in Deinen Arbeiten die emotionale Komponente, welchen Stellenwert hat das Soziale?
Schmuck kann sehr unterschiedlich wirken. Die Manipulation der Natur in Tree Necklace zum Beispiel ruft bei manchen Betrachtern starke Gefühle hervor. Durch die Einschnürung des Schmucks entsteht Empathie für die Qual und das Leiden des Baumes. Im Kontrast zur Ästhetik der Perlenkette weckt die Arbeit bei manchen Betrachtern Wut oder bedrohliche Vorstellungen und elementare Ängste durch Gefühle des Erdrückt-Werdens oder des langsamen Erstickens. Durch den Einsatz von Schmuck in anderen Kontexten versuche ich, das emotionale Potenzial des Schmucks greifbar zu machen.
Ein Schmuckträger ist wie ein ständiger Performer mit den Reaktionen der Umwelt konfrontiert. Das Zusammentreffen findet nicht nur im Privaten oder im Ausstellungsraum statt, sondern auch im öffentlichen Raum, der wenig Schutz bietet. Man hebt sich ab und gibt sich zugleich preis. Mich interessieren vor allem die Grenzen, die man dabei ausloten kann.
Welche Grenzen meinst Du genau? Die Grenzen des Physischen, etwa durch Gewicht, oder die Grenzen der Konvention? Kannst Du das genauer beschreiben? Und forderst Du die Grenzüberschreitung in der Konzeption Deiner Schmuckstücke schon heraus? Auch in Deinen Videos und Performances hat das Emotionale einen wichtigen Stellenwert.
Durch Übertreibungen stoße ich an die Grenzen der Konvention. Ein übersteigertes Konsumverhalten, wie in der Performance Fitting, gerät zur Sucht und zur Qual. Die endlose Prozedur bei der Anprobe im Video von immer größeren und schwereren Ketten offenbart die unterschiedlichen Gefühlszustände der Trägerin, deren physische und psychische Belastung ihr ganz offensichtlich anzusehen ist. Das heitere freudige Gefühl des Sich-Schmückens weicht dem quälenden Gefühl des Gefangenseins durch die vielen und teilweise übergroßen Ketten. Hier überschreite ich die Grenze vom Schönen hin zum Belastenden und existenziell Bedrohlichen. Das Schmücken wird ad absurdum geführt. Mich interessiert der gesellschaftliche Umgang mit Statussymbolen und deren Konsum.
Bleiben wir bei den Performances. In Sparkling Diamond geht es nicht um einen echten Diamanten, sondern um ein Bild davon. Denn Du hast einen Diamanten aus Wunderkerzen zweidimensional nachgebaut, an einer Wand befestigt und dann zum Funkeln gebracht, indem Du die Wunderkerzen abgebrannt hast. In welchem Verhältnis stehen für Dich der Diamant und sein Image?
Der Diamant an sich bildet eine vielfältige Projektionsfläche. Sein bedeutungsgeladenes Image kann ich in meinen performativen Arbeiten wunderbar auf den Kopf stellen. Mit dem Anzünden der Wunderkerzen verbrennt und verpufft der hohe Wert, die Größe wächst ins Übertriebene, die stabile Struktur zerfällt, die Härte existiert nicht mehr, das „Feuer des Diamanten“ wird plötzlich erfahrbar, Ruß verschleiert seine Klarheit und der Anspruch auf Ewigkeit begrenzt sich auf einen kurzen, erlebbaren Moment. Mit den Spuren des erloschenen Feuers bleibt eine Wandinstallation zurück, die von dem kraftvollen Ereignis zeugt.
Sparkling Diamond hat ja fast schon etwas Voodoohaftes. Auch die Aktion Wurfmesser erinnert an ein archaisches Ritual …
… an dem Jäger und Gejagte direkt beteiligt sind. Die Aktion Wurfmesser, die damals während der Ausstellung Schmuck als Urgewalt stattfand, macht diese existenzielle Situation erlebbar. Die Zuschauer sind ins Geschehen miteinbezogen und können selbst zu Akteuren werden. Durch ein Guckloch in einer schützenden Wand ist es einem Mit-Akteur möglich zu beobachten, wie von mir eine Reihe von Wurfmessern auf ihn geworfen werden. Das Messerwerfen erfolgt bis zum Treffen einer Metallscheibe, die ich danach zu einem Schmuck-Button verarbeite. Von Bedeutung ist dabei das Erlebnis, das mit Urerfahrungen der Jagd verbunden ist. Der Schauder, getroffen zu werden, personalisiert das entstandene Schmuckstück, das der Mit-Akteur anschließend erhält. Es ist nun mit dem Gefühl der Angst verbunden und dem Wissen, diese Angst bewältigt zu haben. Die Konstellation von Jäger und Gejagtem beinhaltet auch einen erotischen Aspekt. Das Gefühl begehrt zu werden, Zielscheibe zu sein und sozusagen mitten ins Herz getroffen zu werden.
Haben Arbeiten, in denen das Rituelle eine Bedeutung hat, auch mit Deinem Interesse an außereuropäischen Kulturen zu tun?
Afrikanische und vorderasiatische Kulturen waren für meine Arbeit inspirierend. Besonders die Schönheitsideale, die sich teilweise stark von den europäischen unterscheiden, bieten mir reichlich Quellen zur Reflexion über die Bedeutung von Schmuck in Bezug auf unser kulturelles Empfinden.
Gab es einen konkreten Auslöser für Deine Beschäftigung mit nicht westlichen Kulturen?
Ich habe Workshops zum Thema Schmuck in Bethlehem, Dubai und Beirut gegeben. Bei diesen Workshops habe ich von den Teilnehmern viel über die arabische Kultur erfahren, ihre traditionellen Werte und den heutigen Umgang der Menschen damit.
Welche Aspekte des Umgangs mit Schmuck in diesem Kulturraum haben Dich besonders beeindruckt?
Auffallend ist die existenzielle Bedeutung, die Schmuck in arabischen und afrikanischen Kulturen hat. Der materielle Wert von Schmuck ist für Frauen meist Lebensversicherung, aber auch Verpflichtung gegenüber Mann und Familie.
Vor allem aber hat der Körper eine viel größere Bedeutung als in westlichen Kulturen, wenn es um Schmuck und seine Rituale geht. Das Verständnis von Schönheit ist anders und der Umgang damit weckt bei uns mystisch faszinierende oder manchmal auch abstoßende Gefühle. Die Verformung von Körperteilen, zum Beispiel das Dehnen der Ohrläppchen und der Lippen, das Strecken des Halses durch Halsreifen und Vernarbungen der Haut, erscheint uns Europäern als Entstellung des Körpers. Obwohl wir diese nur bedingt unserem Verständnis von Schmuck zuordnen, faszinieren uns diese radikalen Veränderungen am Körper.
Gibt es für Dich aber nicht doch – bei aller Fremdheit – Berührungspunkte mit diesem Verständnis?
Dass es diese gibt, ist mir in den letzten Jahren sehr bewusst geworden. Wenn man sich das Durchbohren der Haut durch Piercings wie auch Körpermodifikationen durch Implantate unter der Hautoberfläche, Hauteinritzungen mit Vernarbungen oder den ganzen Körper überziehende Tattoos ansieht, dann merkt man, dass die gegenseitige Durchdringung der Kulturen unseren Umgang mit dem Körper verändert hat. Dazu gehört auch die immer noch verbreitete Vorstellung, dass der Mann mit teurem Schmuck und wertvollen Diamanten die Zuneigung und Treue einer Frau erkaufen, mittels des Schmucks also jemanden in Besitz nehmen, vielleicht auch zum Sex verpflichten kann. Darüber hinaus ist Schmuck nach wie vor eines der klassischen Statussymbole.
Als Künstler beschäftigen mich all diese kulturellen Phänomene, ich greife sie auf und verarbeite sie auf meine Weise. Schmuck ist für mich ein existenzieller Ausdruck und die Auseinandersetzung damit der Antrieb für mein künstlerisches Schaffen.
PROF. DR. BERNHART SCHWENK
leitet seit 2002 den Sammlungsbereich Gegenwartskunst an der Pinakothek der Moderne in München. Nach dem Studium der Kunstgeschichte war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Schirn Kunsthalle in Frankfurt am Main und als Ausstellungskurator am Haus der Kunst in München tätig.